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ATV-DVWK-Themen GB 5.6 - August 2004
TitelSignifikante Stoffeinträge aus der Fläche
Ausgabe:08 2004
Verlag:DWA
ISBN:978-3-937758-27-5
Format:A4
Seitenzahl:169
Preis:20,00 €
Signifikante Nährstoffeinträge aus der Fläche Diffuse Nährstoffeinträge aus der Fläche stellen wesentliche Belastungsschwerpunkt für oberirdische Gewässer dar. Wenn die Fließgewässer und Seen in Mitteleuropa dauerhaft entlastet werden sollen, sind effiziente Maßnahmen zur Verringerung oder gar Vermeidung dieser Einträge zu planen und umzusetzen. Da diffuse Stoffeinträge in Gewässer in der Regel nicht direkt messbar bzw. unmittelbar einer bestimmten Quelle zuzuordnen sind, gilt es, die einzelnen potentiellen Eintrags-, Transport- und Umsetzungsprozesse möglichst naturgetreu abzubilden und rechnerisch gebietsspezifisch exakt zu erfassen. Um dies zu erreichen wurden in der Vergangenheit unterschiedliche Modellansätze entwickelt und an verschiedenen Einzugsgebieten für Bilanzierungen zu diffusen Nährstoffeinträgen in Flüsse, Bäche und Seen eingesetzt. Diese Herangehensweise ist als Standardverfahren für die Beurteilung diffuser Stoffeinträge anzusehen. Es ist dabei notwendig, dass die Ergebnisse, die mit Modellen ermittelt werden, die realen Verhältnisse möglichst exakt und plausibel wieder spiegeln. Sowohl dem Anwender wie auch dem Betrachter müssen dabei die Möglichkeiten und Grenzen sowie die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle und die Kompatibilität verschiedener Modelle untereinander bewusst sein. In der hier vorgelegten Publikation werden erstmals die Ergebnisse eines Modellvergleiches dargestellt, in dem vier verschiedene Emissionsmodelle zur Quantifizierung von diffusen Nährstoffeinträgen in unterschiedlichen naturräumlichen Gewässereinzugsgebieten parallel angewandt wurden. Im Ergebnis des Modellvergleichs werden dem Leser Beurteilungskriterien für die Wahl des jeweils geeigneten Modells für unterschiedliche Naturräume an die Hand gegeben. Die Stärken und Schwächen der verschiedenen Verfahren werden anhand einer komplexen Bewertungsmatrix in Relation zueinander gestellt. Es zeigt sich, dass jedes der gegenwärtig gängigen Verfahren noch zu optimieren ist. Dieser Bericht gibt Anregungen zur Anpassung und Nutzung der hier dargelegten Modellvarianten.
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