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DWA-A 280
TitelBehandlung von Schlamm aus Kleinkläranlagen in kommunalen Kläranlagen (Oktober 2006)
Ausgabe:10 2006
Verlag:DWA
ISBN:978-3-939057-45-1
Format:A4
Seitenzahl:28
Preis:38,00 €
Dieses Arbeitsblatt enthält Richtlinien für die Mitbehandlung von Fäkalschlamm aus Kleinkläranlagen in leistungsfähigen kommunalen Kläranlagen. Durch die Zugabe von Fäkalschlamm in eine kommunale Kläranlage darf deren Reinigungsleistung nicht beeinträchtigt werden. Weiterhin darf es nicht zu Geruchsemissionen und Betriebsstörungen kommen. Diese Forderungen können i. d. R. eingehalten werden, wenn die Kläranlage wenigstens einen Ausbauwert von 10.000 E aufweist und über entsprechende Leistungsreserven verfügt. Es wird ein einfaches Verfahren beschrieben, das der Ermittlung der zulässigen Fäkalschlammzugabemenge zu bestehenden Kläranlagen mit simultaner aerober Schlammstabilisierung oder getrennter Schlammfaulung dient. Entscheidend ist dabei der tatsächliche Schlammanfall im Betrieb im Vergleich zu dem Bemessungsschlammanfall laut Genehmigungsentwurf. Anhand von bekannten Daten der Kläranlage wird der Richtwert für die zulässige Fäkalschlammzugabemenge stufenweise mit Hilfe eines Nomogrammes abgeschätzt. Darüber hinaus enthält das Arbeitsblatt Informationen zu baulichen und betrieblichen Notwendigkeiten von Fäkalschlamm-Annahmestationen und -speichern. Die Fäkalschlamm-Annahmestation kann mit einem Grobstoffrückhalt, Grobrechen und Sandfang ausgestattet sein. Bei kleineren Kläranlagen sollte zusätzlich ein Fäkalschlammspeicher vorgesehen sein. Die Zugabestelle des Fäkalschlammes hängt von der jeweiligen Verfahrenstechnik der Kläranlage und der Gestaltung der Fäkalschlamm-Annahmestation ab. Das Arbeitsblatt richtet sich an Planer und Betreiber kommunaler Kläranlagen, die Fäkalschlamm aus Kleinkläranlagen aufnehmen. Nicht von den Regelungen des Arbeitsblattes betroffen ist Abwasser aus abflusslosen Gruben, Trocken- und Chemietoiletten.
Vorschau (pdf)
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