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DWA-A 117
TitelBemessung von Regenrückhalteräumen (Dezember 2013); korrigierter Stand: Februar 2014
Verlag:DWA
ISBN:978-3-944328-39-3
Format:A4
Seitenzahl:38
Preis:48,00 €
Das Korrekturblatt zum kostenlosen Download finden Sie hier: Korrekturhinweise
Das Arbeitsblatt DWA-A 117 „Bemessung von Regenrückhalteräumen“ ist im Bereich der gesamten Abwasserableitung zwischen der Grundstücksentwässerung und dem Gewässer anwendbar. Es regelt die Bemessung und den Nachweis von Regenrückhalteräumen. Gründe für die Anordnung von Regenrückhalteräumen sind z. B. die Begrenzung von Gebietsabflüssen, Kosteneinsparungen beim Bau von Entwässerungssystemen, der Anschluss von Neubaugebieten an ausgelastete Entwässerungssysteme oder die Sanierung überlasteter Kanalnetze. Angesichts der Investitionen, die für den Bau von Abflusssystemen und Rückhalteräumen erforderlich sind, kommt einer nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgerichteten Konzeption und Bemessung von Rückhalteräumen große Bedeutung zu. Das Arbeitsblatt DWA-A 117 unterscheidet zwischen dem einfachem Verfahren und dem Nachweisverfahren. Während in der Vergangenheit vielfach das einfache Verfahren angewendet wurde, liegt heute aufgrund der inzwischen hohen Verfügbarkeit der Niederschlagsdaten und der ausreichend vorhandenen Rechnerkapazitäten der Schwerpunkt auf dem Nachweisverfahren. Da das Nachweisverfahren die realen Gegebenheiten besser abbildet, entsteht zwar in der Planungsphase ein höherer Kostenaufwand durch die Erhebung der erforderlichen Grundlagendaten und den Modellaufbau. Dieser ist aber gerechtfertigt, da für den Betreiber gleichermaßen das Risiko unkalkulierbarer Schäden infolge Unterbemessung, wie auch kostspieliger Überbemessungen reduziert wird. Diese Risiken sind generell kostenmäßig höher einzuschätzen als der zusätzliche Planungsaufwand für die Erhebung der Grundlagendaten und die Planung. Einflüsse auf das Bemessungsergebnis könnten sich aus möglichen Auswirkungen des Klimawandels ergeben. Die heute vorliegenden Niederschlagsprojektionen weisen eine sehr große Variabilität auf. Für die Bemessung von Rückhalteräumen ist dabei insbesondere die Zunahme von lokalen Starkregenereignissen von Bedeutung, die zu einer Erhöhung der erforderlichen Rückhaltevolumina führen könnten. Aufgrund der großen regionalen Variabilität und der großen Unsicherheiten der prognostizierten Niederschlagsentwicklung wird jedoch von einem Klimawandelzuschlag im Bemessungsgang abgeraten. Vielmehr sind bei der Planung – auch im Hinblick auf die Ziele einer integralen Siedlungsentwässerung – Möglichkeiten zur späteren Erweiterbarkeit des Rückhalteraums und zur Verringerung des Niederschlagswasseranfalls zu berücksichtigen. Eine detaillierte Darstellung der möglichen Auswirkungen ist auch im DWA-Themenband „Klimawandel – Herausforderungen und Lösungsansätze für die deutsche Wasserwirtschaft“ (DWA 2010) enthalten. Das Arbeitsblatt richtet sich insbesondere an planende Ingenieure, Aufsichtsbehörden und Kommunen.
Vorschau (pdf)
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