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ATV-A 128
TitelRichtlinien für die Bemessung und Gestaltung von Regenentlastungsanlagen in Mischwasserkanälen (April 1992)
Ausgabe:04 1992
Verlag:DWA
ISBN:978-3-933693-16-7
Format:A4
Seitenzahl:50
Preis:29,33 €
Die Originalfassung ist vergriffen, die Publikation wird über den Kopiendirektversand verschickt.

Aufgabe der Regenwasserbehandlung ist es, den Regenabfluß zur Kläranlage so zu begrenzen, daß dort die angestrebten Ablaufwerte eingehalten werden und gleichzeitig die stoßweisen Belastungen des Gewässers aus Regenentlastungen in vertretbaren Grenzen bleiben. Ziel der Regenwasserbehandlung muß die bestmögliche Reduzierung der Gesamtemissionen aus Regenentlastungen und Kläranlagen im Rahmen der wasserwirtschaftlichen Erfordernisse sein. Ein wirkungsvoller Schutz der Gewässer und der Kläranlagen vor übermäßigen Belastungen ist zu erwarten, wenn die notwendige Regenwasserbehandlung nach Maßgabe dieser Richtlinien erfolgt.
Diese Richtlinien gelten für Entlastungsbauwerke im Gesamtsystem einer Mischwasserkanalisation im Einzugsbereich von Kläranlagen. Entlastungsbauwerke im Mischsystem sind Bauwerke mit Überlauf in ein Gewässer, wie z.B. Regenüberläufe (RÜ), Regenüberlaufbecken (RÜB) und Stauraumkanäle (SK). Regenrückhaltebecken (RRB) werden im Arbeitsblatt ATV-A 117 behandelt. Regenklärbecken (RKB) dienen der Klärung von Regenwasser beim Trennverfahren. Sie werden hier ebenfalls nicht behandelt. Hinweise gibt der ATV-Arbeitsbericht in der Korrespondenz Abwasser (1980) Heft 1. Aus wasserwirtschaftlichen und aus Kostengründen ist vorrangige Aufgabe der Planung von Maßnahmen der Abwassersammlung und der Regenwasserbehandlung die Vermeidung des Regenabflusses in die Kanalisation, wo immer dies möglich ist. Für die verbleibenden Abflüsse werden in Mischwasserkanälen aus technischen, wasserwirtschaftlichen und wirtschaftlichen Gründen Regenentlastungsbauwerke angeordnet. Bei Niederschlagsabfluß können hohe Schmutzfrachten auftreten, die bei Einleitung in die Gewässer diese stark belasten können. Die Belastungen treten zwar nur zeitweilig auf, können aber diejenigen aus den Abläufen von Kläranlagen während des Regenabflusses um ein mehrfaches übertreffen. Aufgabe der Regenwasserbehandlung ist es, den Regenabfluß zur Kläranlage so zu begrenzen, daß dort die angestrebten Ablaufwerte eingehalten werden und gleichzeitig die stoßweisen Belastungen des Gewässers aus Regenentlastungen in vertretbaren Grenzen bleiben. Ziel der Regenwasserbehandlung muß die bestmögliche Reduzierung der Gesamtemissionen aus Regenentlastungen und Kläranlagen im Rahmen der wasserwirtschaftlichen Erfordernisse sein. Ein wirkungsvoller Schutz der Gewässer und der Kläranlagen vor übermäßigen Belastungen ist zu erwarten, wenn die notwendige Regenwasserbehandlung nach Maßgabe dieser Richtlinien erfolgt. Die vorliegenden Richtlinien wollen für Planung, Bau und Betrieb Grundsätze und Methoden an die Hand geben, die beim Bemessen, Anordnen und Gestalten von Bauwerken für Regenentlastungen der Erfüllung der vorgenannten Aufgabe unter Wahrung der Wirtschaftlichkeit dienen.
Vorschau (pdf)
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