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Fischgesundheit an der Nidda
Autoren:Andreas Dieterich, Mona Schweizer, Sarah Betz, Viktoria Prozmann, Rita Triebskorn und Heinz-R. Köhler (Tübingen)
Zeitschrift:KW - Korrespondenz Wasserwirtschaft
Verlag:GFA
ISSN:1865-9926
Heft:Nr. 5; Mai 2018
Seiten:272-281
DOI:10.3243/kwe2018.05.003
Preis:11,90 €
Zusammenfassung:

Aufgrund ihrer direkten Exposition gegenüber möglichen Schadstoffen im Gewässer und ihrer Bedeutung für das Ökosystem sowie für den Menschen, stellen Fische etablierte Testorganismen zur Beurteilung der gesamten Gewässerintegrität dar. Entsprechende Untersuchungen an der Nidda zeigen, dass Handlungsbedarf besteht. Sowohl die im aktiven Monitoring gehaltenen als auch die beim passiven Monitoring vor Ort gefangenen Fische weisen zu großen Prozentzahlen pathologische Veränderungen im Lebergewebe auf. Ein weiteres Indiz für eine bereits im Oberlauf bestehende Belastung der Nidda ist das plötzliche Ausbleiben der Groppe zwischen zwei Probestellen. Wie die Groppe gehört auch die heimische Bachforelle zu denjenigen Fischen, die äußerst empfindlich auf Veränderungen der Umwelt reagieren. Auch hier war ein deutlicher Rückgang der Individuendichte mit zunehmender Fließstrecke festzustellen. Die Gründe für diese Änderung der Artenzusammensetzung sind noch unbekannt. Eine detaillierte chemische Analyse der Einträge speziell in diesem Bereich sowie eine Analyse der Flusssedimente und eine Recherche zur Siedlungshistorie, insbesondere zur Ansiedlung von Industrie, könnten weitere Anhaltspunkte für das Ausbleiben der Groppe ans Licht bringen.
Schlagwörter: Nidda, NiddaNMan, Groppe, Bachforelle, Testorganismen, Gewässerintegrität, Individuendichte
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