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Einfluss kleiner Kläranlagen auf kleine Fließgewässer am Beispiel des Rambachs in Hessen
Autoren:Denise Brettschneider, Felix Harth, Andrea Misovic, Matthias Oetken, Ulrike Schulte-Oehlmann und Jörg Oehlmann (Frankfurt am Main)
Zeitschrift:KW - Korrespondenz Wasserwirtschaft
Verlag:GFA
ISSN:1865-9926
Heft:Nr. 9; September 2018
Seiten:526-533
DOI:10.3243/kwe2018.09.002
Preis:11,90 €
Zusammenfassung:

Auch renaturierte Gewässer erreichen oft nicht den gewünschten guten ökologischen Zustand. Grund ist häufig die schlechte Wasserqualität aufgrund der Einleitungen konventionell gereinigten Abwassers über Kläranlagenabläufe. Dabei sind kleinere Kläranlagen (KA) der Größenklasse (GK) 1-3 genauso zu berücksichtigen wie größere KA der GK 4 und 5. Vor allem in niederschlagsarmen Sommermonaten ist der prozentuale Anteil des gereinigten Abwassers am Gewässerabfluss sehr hoch (. 60 %), was die sensiblen Lebensgemeinschaften der Flussoberläufe, die u. a. auch als Quellpopulationen für größere Gewässer dienen, massiv beeinträchtigt. Daher sind entwässerungsstrukturelle oder auch technische Maßnahmen an KA der GK 1-3 ebenso von Relevanz. Größere KA (GK 4-5) sind hingegen zumeist an Flussmittel- und -unterläufen und größeren Strömen angesiedelt. Ihr prozentualer Anteil am Gewässerabfluss ist geringer. Hier kann die stoffliche Zusammensetzung des Abwasserstroms gegebenenfalls mit betriebstechnischen Maßnahmen oder erweiterten Abwasserreinigungsverfahren qualitativ soweit verbessert werden, dass ein guter Gewässerzustand erreicht werden kann.
Schlagwörter: Wasserrahmenrichtlinie, Kläranlage, Größenklasse, Bachflohkrebs, Zwergdeckelschnecke, Rambach, Gewässerzustand
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