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 DWA-Publikationen

 

 

Die DWA bietet ein umfangreiches Angebot an Publikationen an, dies sind die Veröffentlichungen aus dem DWA-Regelwerk (Arbeitsblätter und Merkblätter), DWA-Kommentare, DWA-Themen sowie weitere Fachbücher, Nachbarschaftsbroschüren, Tagungsbände, Schulungsunterlagen und Zeitschriften.

Technische Regelwerke nehmen in der Gesellschaft eine wichtige Funktion ein: Mit der Regelsetzung übernehmen die Verbände Eigenverantwortung für ihr Fachgebiet und wirken in hohem Maße staatsentlastend. Eine Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums am Beispiel der Abwasserentsorgung stellte 1998 fest, dass die technischen Normen zur Kostenentlastung beim Umweltschutz beitragen: „Die Kosteneinsparungen bei Bau und Betrieb von Anlagen überwiegen die Kosten für die Erarbeitung und Anwendung der Normen.“ 

                                                

Ehrenamtliche Arbeit zum Nutzen aller

Das umfassende Regelwerk der DWA mit seinem hohen gesellschaftlichen Nutzwert hätte nicht ohne die unermüdliche Mitarbeit der ehrenamtlichen Fachleute erstellt werden können. Wo derzeit mehr als 1 600 Fachleute ehrenamtlich in den rund 300 Fachgremien mitarbeiten, waren dies über die 60 Jahre verteilt sicherlich mehr als 20 000 Facharbeiter, Meister, Ingenieure und Forscher. Diese haben einen nicht unerheblichen Anteil ihres Wissens und ihrer Freizeit in die Erarbeitung des DWA-Regelwerkes investiert. Was klein anfing, ist heute in derzeit zehn Hauptausschüssen mit angeschlossenen Fachausschüssen und Arbeitsgruppen organisiert und umfasst mit Ausnahme der Trinkwasserversorgung das gesamte Themengebiet der Wasserwirtschaft.
 
Staatsentlastende Tätigkeit hilft Kosten sparen
 
Diese Aussage wurde bereits im Jahr 1998 vom Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung in Karlsruhe bestätigt. „Technische Normen tragen zur Kostenentlastung beim Umweltschutz bei. Die Kosteneinsparungen bei Bau und Betrieb von Anlagen überwiegen die Kosten für die Erarbeitung und Anwendung der Normen.“ So die Aussage der Studie, die im Auftrag des Bundesumweltministeriums durchgeführt wurde. Untersucht wurden die Effektivität und Effizienz technischer Normen und Standards für kommunale Umweltschutzaufgaben am Beispiel der Abwasserentsorgung.
 
Mit der Regelsetzung übernehmen die Verbände Eigenverantwortung für ihr Fachgebiet und wirken im hohem Maße staatsentlastend, wobei hier die Normen des DIN und die Regeln der DWA gleichbedeutend
nebeneinander stehen. Durch die Anwendung von Regelwerken und Normen kann jeder Fachmann von den in das Regelwerk eingeflossen Erfahrungen der Kollegen profitieren.
 
Grenzüberschreitende Erfolge und Auswirkungen des DWA-Regelwerks
 
Mehr als 80 Arbeits- und Merkblätter wurden in den vergangenen Jahren übersetzt. Schwerpunkt hierbei sind Übersetzungen in die englische Sprache, aber auch französische, spanische, polnische, tschechische und chinesische Übersetzungen wurden erarbeitet. Mit der ersten chinesische Übersetzung des Arbeitsblatts A 131 „Bemessung von einstufigen Belebungsanlagen ab 5 000 Einwohnerwerten“ im Jahr 1999 stand dann auch für eines der einwohnermäßig größten Länder der Erde das Know-how der damaligen ATV zur Verfügung.
 
Im Laufe der Zeit gewann auch die europäische Normungsarbeit im Umweltschutz zunehmend an Bedeutung. Daher arbeitet die DWA aktiv in den entsprechenden CEN-Gremien mit. So können die praxisbewährten Inhalte des DWA-Regelwerkes direkt in die internationale Normung eingebracht werden. Durch die Erweiterung der EU wurde auch der Geltungsbereich der Europäischen Normen erheblich ausgeweitet. Mit ihren Übersetzungen hat die DWA mit dem Wissenstransfer in die neuen EU-Länder, bereits vor deren Eintritt, die Weichen für einen modernen Umweltschutz vor Ort gestellt.